Installation im Eigenheim
Bei einer Standardinstallation sollte man darauf achten, das man über eine genügend große Anzahl an Steckdosen, Lichtschaltern und Licht- oder Stromauslässen verfügt.
Damit man nachträglich einmal, Kabel in die Leerrohre einzuziehen, sollten eine Vorspanndraht in die Leerrohre eingezogen sein. An dem Vorspanndraht kann dann das Kabel befestigt und ohne große Mühe in das Leerrohr eingezogen werden.
Die Elektroinstallation in einem normalen Einfamilienhaus besteht aus mehreren Bereichen.
Die Hauptverteilung im Haus das sind die Hauptsicherungen, der Stromzähler und die Sicherungen der Unterverteilungen, wegen der Auslöseart als Schmelzsicherungen oder Automaten ausgeführt.
Jede Unterverteilung besitzt heute einen FI-Schalter, diverse Sicherungsautomaten und die Überspannungsableiter. In einem Einfamilienhaus sollte man die Stromkreise aufteilen und mehr als eine Unterverteilung haben, von Vorteil wäre eine Unterverteilung für den Wohnbereich und eine für den Keller, damit nicht immer gleich der ganze Strom weg ist, wenn es ein Problem gibt. Außerdem spart es auch Leitung, da die Wege kürzer sind, wenn nicht alles zu einer Verteilung gehen muss. Bei einer bestehenden Hausinstallation werden meist viele Leitungen zusammengefasst, um Sicherungen zu sparen, das ist nicht sehr gut, denn die Automaten sind heutzutage nicht mehr so teuer und es ist besser wenn alles einzeln abgesichert ist. Es sollten ein paar Sicherungsautomaten eingebaut werden, die frei bleiben und als Reserve dienen. Ganz Wichtig ist das man alle Sicherungsautomaten eindeutig beschriftet, damit man genau weiß welche Sicherung für was ist.
Selbstverständlich sollte, nein muss jede Veränderung der Elektrik von einem Elektriker abgenommen werden.
Die berühmte Klassische Nullung, weil nicht genug Adern verlegt hat, ist keine Lösung, denn ein FI-Schalter ist kein Ersatz für den Schutzleiter.
Schaltermaterial und Elektromaterial, wie Kabelkanal und Brüstungskanal kann man auch Online günstig einkaufen.
In der Küche sind mehrere einzeln abgesicherte Stromkreise sinnvoll, da dort doch manchmal einige Geräte gleichzeitig zum Einsatz kommen. In der Waschküche sollte jedes Gerät seine eigene Sicherung haben.
Alle Außensteckdosen sollten Feuchtraumsteckdosen sein und über einen eigenen FI-Schalter laufen Ein weiterer Vorteil ist, wenn die Außensteckdosen von Innen ein- und ausgeschaltet werden können.
Damit das auch tatsächlich der Fall ist, sollten Sie bei der Planung und Ausführung der Elektroinstallation sehr gewissenhaft und sorgfältig vorgehen.




